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Projekt Mustang

Eines noch vorweg: Alle Rechte an dem Bild (auch an den veränderten Bestandteilen) liegen bei dem Fotografen Jens Jassen und jegliche Verwendung privat oder gewerblich ist nur mit ausdrücklicher Erlaubnis durch ihn zulässig!
Wer zu ihm Kontakt aufnehmen will, kann das gerne über seine Homepage machen - www.jensjassen.de

    
Original                                                                                         © Jens Jassen       "Fälschung"                                                                                 © Jens Jassen

Auf das Bild bin ich in einem Foto-Forum gestoßen und habe dem Fotografen Anregungen gegeben, wie ich es verändern würde um es ein wenig interessanter zu machen. Darauf hin fragte er mich, ob ich es entsprechend gestalten könnte und das Endergebnis ist hier zu sehen. Das Originalfoto wurde mir im Raw-Format zur Verfügung gestellt und die bearbeitete Datei hat die Größe von knapp 1.5 GB, ein klein wenig zu viel Datenmenge für eine HP. Durch das Umwandeln in das jpg-Format und die Reduzierung der Größe verlieren sich durch die Komprimierung natürlich ein paar Details und die Ränder wurden z.T. etwas unscharf. Ich bitte um Nachsicht ;-)

Im Anschluss werde ich kurz darauf eingehen, wie ich vorgegangen bin.

1. Freistellen des Hauptobjektes - der Ford Mustang
Der Vorteil von einem Fahrzeug sind die klaren Linien, die es von der Umgebung abgrenzen. Trotzdem ist eigentlich das Freistellen der Teil, der am meisten Arbeit macht.
Angefangen hab ich mit der automatischen Auswahl incl. Toleranz. Mit der Toleranz muss man ein bischen herumexperimentieren um ein gutes Ergebnis zu erzielen, aber egal welchen Wert man nimmt, um die Restarbeit per Hand wird man nicht herum kommen. Je genauer man das macht, umso länger dauert es. Hier ~ 25-30 Minuten, da auch die Fensterbereiche mit einbezogen wurden.

 

2. Umgebung Farben entfernen
Um den Mustang die uneigeschränkte Aufmerksamkeit zu verschaffen war der Plan den Rest auf Schwarz/Weiss zu reduzieren. Dadurch kommt die gelbe Lackierung noch mal besser zur Geltung. Dafür hab ich einen neuen Layer angelegt, und in diesem Layer die Sättigung der Farbtöne einzeln komplett entfernt.

3. Hintergrund weichzeichnen
Tiefenunschärfe heisst das im allg. in der Fotografie, noch ein Effekt um das Augenmerk auf das Fahrzeug zu lenken.
Eine Kopie des s/w-Layer wurde mit einem Gaußschen Weichzeichnungsfilter bearbeitet, mit dem Radius muss man ein wenig probieren, ist von Bild zu Bild unterschiedlich was gut passt.

 

4. Unschärfeverlauf eingebaut
Da es etwas merkwürdig ausschauen würde, wenn auch der Asphalt im Vordergrund und der Schatten des Mustang unscharf wären, wird noch mit einer Kopie des s/w-Layers ein Verlaufsübergang intergriert. Als Übergang bietet sich geradezu der Bordsteinbereich der Straße an. Zur Verdeutlichung hier mal hinter dem eigentlichen Layer einen roten Layer gelegt.

5. Zusammenstellen der Layer
Zum Schluss noch die einzelnen Layer passend eingeblendet und fertig ist das Bild.
BTW: Der Briefkasten links wurde 1:1 freigestellt und wieder eingefügt am Ende.
Zeitaufwand lag bei rund einer Stunde. Geht sicher auch schneller, aber ich mach es lieber genauer und in Ruhe. Dafür ist das Ergebnis meiner Meinung nach ein Foto, das man sich auch mal schön in Postergröße an die Wand hängen kann.